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Carl Justi-Vereinigung zur Förderung der kunstwissenschaftlichen Zusammenarbeit mit Spanien, Portugal und Iberoamerika
Die Carl Justi-Vereinigung wurde im Januar 1989 in Marburg gegründet und im Mai desselben Jahres als gemeinnütziger Verein im Vereinsregister eingetragen und anerkannt. Ihr Sitz befindet sich in Dresden, und ihre Leitungsgremien sind der Vorstand, der aus fünf für zwei Jahre gewählten Personen besteht, und die Generalversammlung, die einmal jährlich zusammentritt. Derzeitige Vorstandsmitglieder sind: Dr. Sylvaine Hänsel, Münster; Prof. Dr. Henrik Karge, Dresden; Prof. Dr. Joaquín Medina Warmburg, Karlsruhe; Prof. Dr. Miriam Oesterreich, Berlin/Hamburg; Prof. Dr. Michael Scholz-Hänsel, Leipzig.
Die Carl Justi-Vereinigung wurde mit dem Ziel gegründet, die Zusammenarbeit Deutschlands mit Spanien und Portugal auf dem Gebiet der Kunstgeschichte zu fördern und die Gründung eines Deutschen Instituts für Kunstgeschichte in Madrid ins Auge zu fassen. Ihr grundlegendes Anliegen ist es, einen seit Jahrzehnten vernachlässigten Bereich der deutschen Forschung wiederzubeleben und den Erfahrungsaustausch zwischen Kollegen aus Deutschland und dem Ausland in den verschiedenen Disziplinen der Kulturgeschichte zu erleichtern. Seit ihrer Gründung hat die Carl Justi-Vereinigung eine Vielzahl von Kolloquien in verschiedenen deutschen und spanischen Universitätsstädten veranstaltet. Dadurch wurden die wissenschaftlichen Kontakte zwischen Mitteleuropa und der iberischen Welt wiederbelebt und eine beträchtliche internationale Wirkung erzielt, zumal sich das Tätigkeitsfeld seit etwa 2000 auch auf Lateinamerika ausgedehnt hat.
Die Zeitschrift der Vereinigung mit dem Titel Mitteilungen der Carl Justi Vereinigung, herausgegeben von Barbara Borngässer und seit 1999 von Bettina Marten, zusammen mit Sylvaine Hänsel seit 2004, erscheint regelmäßig und enthält Informationen über die Aktivitäten der Vereinigung, Konferenzen, Ausstellungen und Publikationen zu iberischen oder iberoamerikanischen Themen. Alle Mitglieder der Carl-Justi-Vereinigung erhalten die Zeitschrift kostenlos.
Nach Jahren der verdienstvollen Tätigkeit Ralf Gottschlichs wird die Website der Vereinigung inzwischen von Henrik Karge betreut, der seit Anfang 2026 eine Bibliografie der Veröffentlichungen der Mitglieder und künftig auch der internationalen Partner zusammenstellt, die laufend aktualisiert wird.
Um umfangreichere Forschungsarbeiten zu veröffentlichen, hat die Carl Justi-Vereinigung in Zusammenarbeit mit dem Vervuert-Verlag in Frankfurt am Main und Madrid eine Reihe wissenschaftlicher Werke unter dem Namen Ars Iberica et Americana ins Leben gerufen. Die Herausgeber sind Barbara Borngässer, Henrik Karge, Margit Kern, Bruno Klein und Joaquín Medina Warmburg.
Die Homepage ist zudem ein Portal ins World Wide Web. Eine umfangreiche Linkliste, die ständig erweitert wird und deren einzelne Links regelmäßig überprüft werden, bietet Internetadressen von Bibliotheken, Datenbanken, Institutionen, kunsthistorischen Instituten, Kunst und Literatur im Netz, Museen, Verlagen & Antiquariaten, etc. im iberischen und iberoamerikanischen Raum.
Am 6. April 2017 wurde an der Universität Granada ein Kooperationsvertrag zwischen dem spanischen Kunsthistorikerverband Comité Español de Historia del Arte (CEHA) und der Carl Justi-Vereinigung unterzeichnet.
